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Smartbox Power

Energiemanagement

Kürzung: Was ist das und wie reagiert man intelligent darauf?

Durch das rasante Wachstum der Solar- und Windenergie kommt es immer häufiger zu Situationen, in denen das Stromnetz physisch begrenzt ist oder der Markt den erzeugten Strom nur zu ungünstigen Preisen aufnehmen kann. In solchen Zeiten wird die Produktion bewusst eingeschränkt oder die Lieferung vorübergehend eingestellt. Das nennt man Kürzung.

Eine Abregelung hat unmittelbare Auswirkungen auf die Effizienz von Energieanlagen und erfordert ein aktives Management. Mit einem intelligenten Energiemanagementsystem wie Smartbox] können Sie die Abregelung automatisch genau dann vornehmen, wenn es technisch oder wirtschaftlich notwendig ist.

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Autor
Von Smartbox Power
Mitarbeiter eines Energieunternehmens in einer nachhaltigen Energieanlage

Was ist eine Kürzung?

Curtailment ist ein englischer Begriff aus der Energiebranche für die bewusste und vorübergehende Reduzierung oder Einstellung der Stromproduktion bzw. -rückführung aus einer Energieanlage.

Dabei handelt es sich in der Regel um Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien, etwa Solarpaneele und Windkraftanlagen. Die verfügbare Leistung wird dann niedriger eingestellt, als technisch möglich ist.

Warum gibt es eine Kürzung?

Solar- und Windkraftanlagen produzieren Strom auf der Grundlage des Wetters und nicht auf der Grundlage der direkten Nachfrage oder der verfügbaren Netzkapazität. Dadurch entstehen Zeiten, in denen mehr Strom erzeugt wird, als das System sicher und wirtschaftlich verarbeiten kann.

In solchen Zeiten ist die Einschränkung der Produktion keine Option, sondern ein notwendiges Kontrollinstrument, um das System stabil zu halten. Durch die Abregelung wird verhindert, dass das Stromnetz überlastet wird, die Netzfrequenz unter Druck gerät oder Strom zu sehr ungünstigen Konditionen verkauft werden muss.

Auch die Gestaltung des aktuellen Energiesystems spielt eine Rolle. Das Netz war in der Vergangenheit für eine zentrale, gut vorhersehbare Produktion und Einbahnverkehr ausgelegt. Aufgrund des rasanten Wachstums der dezentralen Erzeugung stößt diese Infrastruktur immer mehr an ihre Grenzen.

1. Netzüberlastung und physische Einschränkungen

Netzüberlastung tritt auf, wenn das Stromnetz nicht über ausreichende lokale Kapazitäten verfügt, um den gesamten erzeugten Strom zu transportieren. Dies geschieht vor allem in Gebieten mit viel gleichzeitiger Erzeugung durch Solarpaneele oder Windkraftanlagen.

Das Netz hat physikalische Grenzen: Kabel und Transformatoren können nur eine begrenzte Menge Strom verarbeiten. Sobald diese Grenze erreicht ist, muss die Produktion vorübergehend eingeschränkt werden, um Überlastungen und Störungen zu vermeiden.

Da Netzengpässe oft orts- und zeitabhängig sind, wird die Abregelung als temporäres Mittel eingesetzt, solange bauliche Lösungen fehlen.

Sonnenkollektoren auf dem Dach eines Gewerbegebäudes

2. Überproduktion von Solar- und Windenergie

Wenn viele Solar- und Windanlagen gleichzeitig produzieren, kann das Angebot vorübergehend höher sein, als das Netz oder die Kunden aufnehmen können.

Dieses Überangebot entsteht vor allem an sonnigen Nachmittagen oder in Zeiten mit viel Wind. Die Kürzung hält dann das System im Gleichgewicht und verhindert unkontrollierte Überschüsse.

3. Marktanreize wie negative Preise

Auf dem Strommarkt kann ein vorübergehender Stromüberschuss zu sehr niedrigen oder sogar negativen Strompreisen führen. Eine Rückgabe kostet Geld statt etwas zu erbringen.

In dieser Situation ist die Drosselung eine wirtschaftliche Entscheidung: Die Begrenzung der Produktion ist finanziell günstiger, als Strom zu einem negativen Zinssatz auf den Markt zu bringen.

Wann wird die Kürzung angewendet?

Die Abregelung erfolgt zu Zeiten, in denen die Stromproduktion vorübergehend unerwünscht oder nicht möglich ist. Dies kann je nach Situation technisch erzwungen oder strategisch geplant sein.

Die Bereitstellung variiert je nach Installationstyp, Umfang und Automatisierungsgrad. In der Praxis kommt es vor allem bei der erneuerbaren Energieerzeugung zu einer Abregelung, die gleichzeitig produziert und schwer kontrollierbar ist.

Wie funktioniert die Technologie hinter der Abregelung?

Eine Abregelung ist keine Verwaltungsmaßnahme, sondern ein technischer Eingriff in die Steuerung einer Energieanlage. Der Kern ist einfach: Die verfügbare Leistung wird aktiv über Hard- und Software begrenzt.

Wie dies geschieht, hängt vom technischen Aufbau der Anlage und dem Automatisierungsgrad ab.

1. Leistungsbegrenzung über Wechselrichter

Bei Solaranlagen und vielen Windkraftanlagen erfolgt die Abregelung über den Wechselrichter. Dieser wandelt den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um und bestimmt, wie viel Strom tatsächlich zugeführt wird.

Bei einer eingestellten Leistungsbegrenzung produziert die Anlage weniger, als technisch möglich ist. Die Installation bleibt aktiv, kehrt aber kontrolliert zurück.

2. Steuerung über ein Energiemanagementsystem

Bei professionell geführten Anlagen erfolgt die Abregelung über ein Energiemanagementsystem (EMS). Dieses System steuert Wechselrichter, Batterien und andere Anlagen zentral.

Ein EMS wendet automatisch eine Abregelung basierend auf der Netzlast, den Marktpreisen oder voreingestellten Regeln an. Das bedeutet, dass die Leistung dynamisch angepasst wird, ohne manuellen Eingriff.

Was ist effektiver: manuelle oder automatisierte Kürzung?

Eine manuelle Abregelung, beispielsweise mit festen Leistungsgrenzen, ist einfach, aber wenig flexibel. Die automatische Drosselung reagiert in Echtzeit auf die Bedingungen.

Das System begrenzt die Produktion nur bei Bedarf und ermöglicht die maximale Erzeugung, sobald wieder Platz verfügbar ist. So erreichen Sie eine optimale Abregelung.

Kann jemand Energieanlagen drosseln?

Nicht jeder, der über Energieanlagen verfügt, kann die Drosselung unabhängig vornehmen. Dies hängt von der technischen Ausführung, dem Netzanschluss und dem Steuerungsgrad der Anlage ab.

Kleine Anlagen ohne aktive Regelung sind häufig auf den Netzbetreiber oder feste Einstellungen im Wechselrichter angewiesen. Größere oder professionell verwaltete Anlagen können die Abregelung selbst nutzen, beispielsweise über eine Leistungsbegrenzung oder eine automatisierte Steuerung mit einem Energiemanagementsystem wie dem Smartbox.

Smartbox

Eine intelligente Reaktion auf Kürzungen beginnt mit Smartbox

Smartbox ist ein innovatives Energiemanagementsystem (EMS)](/energiemanagementsysteem/) mit proprietärer Software, das von unserem Forschungs- und Entwicklungsteam in den Niederlanden entwickelt wurde. Das System verbindet Solarmodule, Windanlagen, Batterien] und andere Anlagen mit Echtzeit-Markt- und Netzsignalen und steuert sie vollautomatisch.

Dadurch ist die Abregelung keine Notfallmaßnahme mehr, sondern ein strategisches Instrument im Rahmen des gesamten Energiemanagements der Endverbraucher.

  • Automatische Leistungsbegrenzung zur Vermeidung von negativer Einspeisung.
  • Kürzungen nur, wenn technisch oder wirtschaftlich notwendig.
  • Echtzeitsteuerung innerhalb von 20 Millisekunden basierend auf Marktpreisen und Netzbedingungen.
  • Kombination von Eindämmung mit Lagerung und Marktoptimierung.
  • Live-Daten im übersichtlichen Smartbox-Portal.
  • Maximale Rendite aus den gleichen Energieanlagen.

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